MARKUS SCHIRMER & DANJULO ISHIZAKA
"BEETHOVEN COMPLETE" TEIL 1
Vorstellung vom
Samstag, 10. April 2010
20:30 Uhr
EIN KAMMERKONZERT DER EXTRAKLASSE

Der junge Deutsch-Japaner Danjulo Ishizaka gehört zu den talentiertesten Cellisten seiner Generation. Er hat mit vielen berühmten Orchestern und Dirigenten gespielt (siehe unten).

Markus Schirmer ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten österreichischen Konzertpianisten der Gegenwart. Im Theater Ticino ist Markus Schirmer bestens bekannt: Zusammen mit Wolfram Berger im Programm "Engel im Kopf". Schirmer liebt unseren neuen Flügel.

Ishizaka & Schirmer brillieren im Programm "Beethoven complete das Gesamtwerk für Klavier und Violoncello" 6 Sonaten, 3 Variationswerke, viel Emotion, Humor, Leidenschaft, Feuer.

Ludwig van Beethoven: Sonate F-Dur Op. 5, Nr.1 / Sonate D-Dur Op. 102, Nr. 2 / Sieben Variationen Es-Dur WoO 46 über das Thema "Bei Männern, welche Liebe fühlen" aus Mozarts Oper "Die Zauberflöte" / Sonate A-Dur Op. 69

(Teil 2 am Mittwoch, 13. Oktober 2010 im Theater Ticino.)

"DANJULO ISHIZAKA ist kein Talent mehr, sondern eine veritable Musikerpersönlichkeit. Phänomenal in seinem technischen Potenzial, begeisterte er mit spontaner Klangfarbenphantasie und Phrasierungsintelligenz." (Süddeutsche Zeitung)

Der 1979 geborene Deutsch-Japaner erhielt mit vier Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Nach Studien bei Hans Christian Schweiker absolvierte er ein Gaststudium an der Indiana University, USA. Einen entscheidenden Einfluss auf seine Entwicklung als Künstler und Persönlichkeit hatte Boris Pergamenschikow, bei dem er von 1998 bis 2004 an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin studierte. Dort setzte er von 2004 bis 2006 seine Studien bei Tabea Zimmermann fort. Weiter wurde er nachhaltig durch Bernhard Greenhouse, György Kurtág, Menahem Pressler und das Amadeus-Quartett geprägt. Nach frühen Erfolgen mit ersten Preisen, 1998 beim Internationalen "Gaspar Cassado" Cellowettbewerb in Spanien und 1999 beim Internationalen Lutoslawski Cellowettbewerb in Warschau, wurde Danjulo Ishizaka 2001 erster Preisträger beim renommierten Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. 2002 gewann er den Grand Prix Emanuel Feuermann der Kronberg Academy und der Universität der Künste Berlin, der unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim erstmalig zum 100. Geburtstag des legendären Cellisten ausgetragen wurde. Zudem wurde Danjulo Ishizaka mit dem "Prix Young Artist of the Year" ausgezeichnet.

Bei seinen Konzerten zusammen mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Krzysztof Penderecki im Musikverein Wien gelang ihm im November 2003 der internationale Durchbruch. Bei seinem Gastspiel kurz darauf in der Alten Oper in Frankfurt titelte die FAZ: "Genie bricht sich Bahn". Seither konzertiert er weltweit mit renommierten Orchestern, wie beispielsweise dem Gewandhaus Orchester zu Leipzig, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem RSO Frankfurt, der Deutschen Radio Philharmonie, dem Bruckner Orchester Linz, dem NHK Symphony Orchestra, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Orchestra Gulbenkian, dem Lithuanian National Symphony Orchestra, der Sinfonietta Cracovia, den Prager Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, der Academy of St. Martin in the Fields und dem Münchener Kammerorchester. Dabei hat er u.a. auch mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Christoph Eschenbach, Lawrence Foster, Michail Jurowski, Jiri Kout, Sir Roger Norrington, Christoph Poppen, Mstislaw Rostropovich und Leonard Slatkin zusammengearbeitet.

Auf seiner Debut-CD bei SonyBMG spielte er Sonaten von Britten, Franck und Mendelssohn-Bartholdy zusammen mit dem Pianisten Martin Helmchen ein. Diese CD wurde im Jahr 2006 von der Deutschen Phono Akademie mit dem "Echo Klassik" ausgezeichnet.

Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist führen Ishizaka Kammermusikaktivitäten mit renommierten Künstlern wie beispielsweise Gidon Kremer, Julia Fischer, Lisa Batiashvili, Viviane Hagner, Francois Leleux, Lars Vogt, Tabea Zimmermann, Antoine Tamestit, Renaud Capucon, Julian Rachlin und Elena Bashkirova mit dem Jerusalem Chamber Music Festival Ensemble zusammen. Zu seinen ständigen Klavierpartnern zählen José Gallardo, Martin Helmchen, Markus Schirmer und Henri Sigfridsson.

www.danjulo-ishizaka.com


MARKUS SCHIRMER ist so gewandt, humorvoll und einfallsreich, dass jeder Flügel ihn vom Fleck weg heiratet, wenn er nicht aufpasst... (Basler Zeitung)

Geballte Energie, höchste Ausdruckskraft sowie eine faszinierende Symbiose aus Emotion und Intellekt kennzeichnen das Spiel von Österreichs Ausnahmepianisten Markus Schirmer. Gleichgültig, ob in Asien, nahezu allen Ländern Europas, Nord- oder Südamerika: Sein Publikum schätzt ihn vor allem wegen seiner aussergewöhnlichen Musikalität und ist von zwei Dingen gleichermassen fasziniert: Von seiner Fähigkeit, auf dem Instrument lebendige Geschichten zu erzählen und von seiner seltenen, charismatischen Ausstrahlungskraft auf dem Podium. Eine seiner Rezensionen bringt es auf den Punkt: "Ein Rattenfänger auf dem Klavier". Musik, die aus Herz, Hirn und Fingerspitzen kommt.

In Graz geboren, erobert er nach seinen Studien u.a. bei Rudolf Kehrer, Karl-Heinz Kämmerling, Paul Badura-Skoda oder Doris Wolf sowie einer Reihe von Preisen und Auszeichnungen die wichtigsten Konzertpodien und Festivals im Sturm: Wiener Musikverein & Konzerthaus, Herkulessaal & Philharmonie/München, Suntory Hall/Tokio, Wigmore Hall/London, Gewandhaus/ Leipzig, Rudolfinum/Prag, Konzerthaus/Berlin, Megaron/Athen, Finlandia Hall/Helsinki, Teatro Teresa Carreño/Carracas, Victoria Hall/Genf, Festspielhaus Baden-Baden, Teatro Olimpico/Vicenza, Festival international de piano "La Roque d´Antheron", Festival pianistico internazionale "Arturo Benedetti Michelangeli" Brescia, Rheingau Musik Festival, Lucerne Festival, Kissinger Sommer, Vilnius Festival, Beethoven Festival Lodz, Schubertiade, Bregenzer Festspiele, Klavierfestival Ruhr, Styriarte, Mondseetage, IGNM-Weltmusikfest u.v.m.

Er arbeitet mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten: Wiener Philharmoniker, Royal Philharmonic Orchestra London, Tokyo Symphony Orchestra, English Chamber Orchestra, Wiener Symphoniker, Mariinsky Orchestra St. Petersburg, Sinfonia Varsovia, Orchestre de la Suisse Romande, Radio-Symphonieorchester von Wien, München, Leipzig, Tschechische Philharmonie, Finnish Radio Symphony Orchestra unter Valery Gergiev, Sir Neville Marriner, Lord Yehudi Menuhin, Jukka Pekka Saraste, Michael Gielen, Philippe Entremont, Sir Charles Mackerras, Pinchas Steinberg, John Axelrod, Fabio Luisi, Roy Goodman oder Philippe Jordan.

www.markusschirmer.at
Eintritt: 38.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 30.-