NEVILLE TRANTER: SCHICKLGRUBER ALLIAS ADOLF HITLER
Vorstellung vom
Samstag, 20. Dezember 2003
20.30 Uhr
20. April 1945, Reichshauptstadt Berlin, Wilhelmstrasse. Eine kleine Gruppe von Grössen des Dritten Reiches hat sich verschanzt und wartet auf das Ende. Die Stimmung ist unheimlich, die Decke droht einzustürzen, alle Telefonleitungen sind längst unterbrochen. Ab und zu kündet Gefechtslärm von der heranrückenden Roten Armee. Zu den Versammelten gehören: Eva Braun, Joseph Goebbels, dessen Kinder, Hermann Göring, Hitlers Adjudant Heinz Linge, der Tod und natürlich Adolf Hitler. Neville Tranter ist ein grosser Theatermagier. Mit seiner eigenwillig-schonungslosen und doch poetischen Darstellung der letzten Tage von Adolf Hitler ist ihm ein Meisterwerk, ein fantastischer Höhepunkt seiner jahrelangen Arbeit mit Puppen gelungen. Wie kaum zuvor konfrontiert er sein Publikum mit dessen Ängsten und Träumen, Trieben und Leidenschaften. Seine Verbindung von bodenständigem Humor, bitterer Ernsthaftigkeit und virtuosem Puppenspiel hat schon so manchen, der sicher war, Puppentheater sei «nur ein Spiel», dauerhaft überzeugt und fast schon süchtig gemacht.
Eintritt: Fr. 38.
erwerbslos, allein erziehend, Legi: keine Ermässigung
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