SAVANNAH BAY
VON MARGUERITE DURAS
Vorstellung vom
Freitag, 4. Juni 2004
20.30 Uhr
Ein Glücksfall. Anne-Marie Blanc, die "Grande Dame" der jüngeren Schweizer Film- und Theatergeschichte, kehrt zurück auf die Bühne. An ihrer Seite ihre Enkelin: Mona Fueter. Es ist das erste Mal, dass die beiden zusammen auf der Bühne stehen. Sie spielen "Savannah Bay", mythisches Stück von Marguerite Duras (1914-96), in der Madeleine, eine Schauspielerin "in der Pracht ihres Alters", von ihrer Enkelin in einen Dialog über Liebe, Herkunft, Vergangenheit, Tod verwickelt wird. So gehen Realität und Theater Hand in Hand.

"Savannah Bay" ist ein Stück voller Musik, im eigentlichen Sinn wie im übertragenen: Die Sprache ist voller Rhythmus. Momente des Schweigens, der Stille lassen erleben, was alles nicht gesagt wird, was dieses Nicht alles bedeutet. Es ist auch ein Stück über die Zeit, die Zeit des Menschen im Angesicht der Liebe und ihrem Verlust.

MADELEINE: Ich muss es dir einmal sagen: Es wird fast nichts gespielt im Theater. Alles ist immer als ob... als ob es möglich wäre zu sagen... "Guten Tag, Madame, bei diesem Wetter hat man Lust aus Übermass an Licht zu sterben, vor lauter Himmelblau, oder aus Liebe. Guten Tag." Madeleine

Regie: Nils Torpus
Eine Ko-Produktion der Kaserne Basel
Eintritt: 38.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 33.-