«DAS LEBEN IST VIEL ZU KURZ, UM OFFENE WEINE ZU TRINKEN»
MUNDART-RHAPSODIE VON GUY KRNETA
Vorstellung vom
Samstag, 6. November 2004
20.30 Uhr
Louis ist SVP-Gemeinderat aus Hindelbank, Geri Ex-SP-Nationalrat aus Zug. Dem Einen wird sein Portemonnaie geklaut, der Andere lädt ihn auf ein Bier ein. Aus dem Bier wird eine fröhlich durchzechte Nacht, in der sich die beiden über die Parteigrenzen hinweg erschreckend nahe kommen. Am Ende steht ein Berg von Schulden und die Erkenntnis, dass das Leben viel zu kurz ist, um offene Weine zu trinken.

"Das neue Stück von Guy Krneta ist eine Mundart-Rhapsodie, die Text wie Musik behandelt, Rhythmen werden gesucht und gebrochen, kontrapunktisch aufgenommen und aufgelöst. Wenn der Kleingewerbler und SVP-Gemeinderat Louis die Lage seiner Drogerie in Hindelbank bejammert, klingt das so: 'Sächssibehunderttuusig Umsatz / im Jahr / das muesch schaffe, Geri / z Hindubank / näbem Frouegfängnis / mit Nagulagg u Wattestääbli / da blybt dr nüüt / verschteihsch / nid ds Gringschte.' (...) Guy Krneta schreibt Volksstücke in Horvath’scher Seelenlage und im Horvath’schen Sinn." NZZ

(ausgezeichnet mit dem Welti-Preis
für das Drama 2003)

MIT
THOMAS U. HOSTETTLER, HERWIG URSIN, MARKUS MATHIS

Regie: Ursina Greuel

Eine Matterhorn Produktion mit dem Schlachthaus Theater Bern und dem Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
Eintritt: 35.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 30.-
Küche: