PHILIPP GALIZIA

"AM SEIL ABELO"
Vorstellung vom
Sonntag, 13. November 2005
17.30 Uhr
EINE TOTENGRÄBERBALLADE

Lunzi, der Totengräber ist tot. "Ändgültig ustrunke, d Schufle n abgä, am Seil abeglo." Derweil im Säli das Leichenmahl serviert wird, setzt sich Philipp mit seinem Kontrabass in die leere Gaststube. An jenen Tisch, an dem Lunzi immer gesessen hatte. Ein Bier lang erzählt er Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten, gutmütigen und wortkargen Totengräbers. Er lässt uns am erdigen Handwerk teilhaben, führt uns ins Bestattungswesen ein, geht mit uns durch die Grabreihen, singt und sinniert über Vergangenes und Vergängliches. Den Tod als stummen Gast zur Seite.

Philipp Galizia ist Musiker und Schauspieler und seit etlichen Jahren auf den Theater- und Kleinkunstbühnen der Schweiz unterwegs. Erste Erfolge feierte er Mitte der 90er Jahre mit der Formation "Familie Trüb". Bekannt ist Galizia auch durch das Mitwirken bei "Tandem Tinta Blu". Zudem wirkt er seit fünf Jahren beim erfolgreichen "Pfannenstiel Chammer Sexdeet" mit.

"Am Seil abelo" ist handfest und gleichzeitig gefühlsvoll, wos sein muss derb, aber nie ordinär. Sehr direkt, grundehrlich und zutiefst menschlich so ist der Lunzi gewesen, und genau so zaubert Philipp Galizia ihn an den Wirtshaustisch und verzaubert damit das Publikum, zieht es in seinen Bann, lässt es schmunzeln, leer schlucken und lachen, erkennen, zustimmen und Beifall klatschen von ganzem Herzen." (Aargauer Zeitung)

Text & Regie: Adrian Meyer
Lieder: Res Wepfer
Eintritt: 38.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 33.-
Küche:
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