RES WEPFER
"FORCH HELL"
Vorstellung vom
Freitag, 7. April 2006
20.30 Uhr
PREMIÈRE MIT WEPFER’S ERSTEM SOLOSTÜCK

Ein kleines Dorf hat das Glück, auf dem Buckel eines Moränenhügels zu liegen. Im niederen Flachland besteht Einigkeit: Die Nebelgrenze, sofern sie denn überhaupt ausgemacht werden kann, liegt vermutlich in höheren Gefilden. Die Forch hingegen, so erzählt man sich da unten, rage bisweilen aus dem Nebel heraus.

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts gingen im Winter, wenn über Zürich oft tagelang dicker Hochnebel lag, Träger mit Tafeln, auf denen "Forch hell!" stand, durch die Stadt. Auch heute noch trägt die S18 bei Hochnebellagen eine rote Tafel mit der Aufschrift "Forch hell". Das Ausrufezeichen wurde seither weggelassen.

Wepfer sieht dies als Metapher. Er wendet den emotional dichten Schreibstil seiner Songs auf das Erzähltheater an. So entstehen schlichte und eingängige Episoden schnörkelloser Brisanz. Eine winzige und vollständige Welt scheint auf, ihrer Unschuld beraubt, hässlich und bildhübsch zugleich, voller Zwist und Herzblut.

Forch hell – Rest düster. Eine kleine Geschichte über das Licht.

Res Wepfer trat bisher mit dem Pfannestil Chammer Sexdeet auf, dessen Spiritus Rector er war.

Sprache: Mundart
Text, Musik und Spiel: Res Wepfer
Regie: Peter Rinderknecht
Musikalische Mitarbeit: Michael Wernli
Kostüm: Anka Lehmann
Eintritt: 38.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 33.-
Küche:
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