"DER PLATZ DES ANDERN"
VON JEAN-LUC LAGARCE
VON JEAN-LUC LAGARCE
Vorstellung vom
Donnerstag, 4. Dezember 200820:30 Uhr
MIT MONA PETRI & NILS TORPUS
Auf der Bühne stehen zwei Stühle. Auf dem einen Stuhl sitzt der Mann, der andere ist leer. Die Frau kommt herein. Der Mann fragt, ob sie sich nicht setzen wolle. Und die Frau antwortet: "Nein, nein. Es ist immer dasselbe. Ich setze mich, man setzt sich, und dann steht man nicht mehr auf." Ein spielerischer Schlagabtausch nimmt seinen Anfang.
Lagarces Zweipersonenstück ist als Vorspiel zu Becketts "Endspiel" denkbar. Dort kann Hamm nur noch sitzen und Clov nur noch stehen. "La place de l’ autre" zeigt den Verteilungskampf um diese Positionen, um Sitz- und Stehplatz und ist eine Geschichte über das Hängenbleiben, Sitzenlassen und Sitzengelassen-Werden.
"…Die simple Szenerie – er sitzt auf einem Stuhl und will sie überreden sich ebenfalls zu setzten, was sie wortreich zu umgehen versucht – wurde genutzt für ein virtuoses, mit stimmigen Märchensymbolen versehenes Spiel um Verführung und Bindungsangst, um Festsitzen und Sitzengelassen-Werden. Da war das ohnehin gut besuchte insel-Theater zu Recht vollbesetzt – und voll begeistert."
Badische Neueste Nachrichten, Februar 2008
Schauspiel: Mona Petri, Nils Torpus
Regie: Anke Bussmann
Produktion: Theater Marie, Aarau
Auf der Bühne stehen zwei Stühle. Auf dem einen Stuhl sitzt der Mann, der andere ist leer. Die Frau kommt herein. Der Mann fragt, ob sie sich nicht setzen wolle. Und die Frau antwortet: "Nein, nein. Es ist immer dasselbe. Ich setze mich, man setzt sich, und dann steht man nicht mehr auf." Ein spielerischer Schlagabtausch nimmt seinen Anfang.
Lagarces Zweipersonenstück ist als Vorspiel zu Becketts "Endspiel" denkbar. Dort kann Hamm nur noch sitzen und Clov nur noch stehen. "La place de l’ autre" zeigt den Verteilungskampf um diese Positionen, um Sitz- und Stehplatz und ist eine Geschichte über das Hängenbleiben, Sitzenlassen und Sitzengelassen-Werden.
"…Die simple Szenerie – er sitzt auf einem Stuhl und will sie überreden sich ebenfalls zu setzten, was sie wortreich zu umgehen versucht – wurde genutzt für ein virtuoses, mit stimmigen Märchensymbolen versehenes Spiel um Verführung und Bindungsangst, um Festsitzen und Sitzengelassen-Werden. Da war das ohnehin gut besuchte insel-Theater zu Recht vollbesetzt – und voll begeistert."
Badische Neueste Nachrichten, Februar 2008
Schauspiel: Mona Petri, Nils Torpus
Regie: Anke Bussmann
Produktion: Theater Marie, Aarau
Eintritt: 38.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 30.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 30.-
Weitere Informationen
